Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Maria Saal und St. Veit an der Glan

Am Montag dem 11.09.2017 wurde eine Einsatzübung mit Schwerpunkt Flüssigkeitsbrand und Menschenrettung abgehalten. Übungsannahme war ein massiver Treibstoffaustritt mit Brand in einem Tankanhänger beim Umpumpen in die Betriebstankstelle der Firma SPAR. Nach Erkundung der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich eine bewusstlose Person im Gefahrenbereich befindet, der Flüssigkeitsbrand über das Betriebsgelände auf die Fassade des Frischdienstlagers übergreift und mehrere Personen in diesem eingeschlossen sind.

Nach der koordinierten Einteilung der Einsatzfahrzeuge (Anfahrt aus vorgegebenem Bereithalteraum), wurden die Kameraden eingeteilt, das RLF-A Maria Saal übernahm den Erstangriff unter ATS und HD- Schnellangriff und es wurde ein C- Rohr sowie ein Hydroschild zum Objektschutz in Stellung gebracht. Vom KLF Maria Saal wurde eine Zubringerleitung vom Löschwasserbecken zum Tank Maria Saal bzw. in weiterer Folge zum Tank 4000 St. Veit hergestellt. Das neue RLF-A St. Veit übernahm die Brandbekämpfung des Flüssigkeitsbrandes mittels Schaumangriff. Ein Trupp wurde mit Schutzstufe II ausgerüstet und nahm die Personenrettung und die Abdichtung des Tankanhängers vor. Über die Drehleiter wurden vier Personen aus dem Gebäude gerettet, unser Feuerwehrarzt übernahm mit zwei Sanitätern die Betreuung der geborgenen Personen.

Festgehalten wird, dass die Zusammenarbeit aller Kameraden perfekt funktionierte und die Übung für alle Beteiligten ein großer Erfolg war. Die Organisatoren der Übung von der Feuerwehr St. Veit ZK BI Stromberger und GK LM Korath sowie von der Feuerwehr Maria Saal GFK OBI Kerschbaumer konnten bei der Schlussbesprechung ein sehr positives Resümee ziehen. Abschließend darf allen beteiligten Kameraden, sowie der Firma SPAR mit Herrn Prokurist Kurt Stank recht Herzlich gedankt werden. Im Anschluss an diese Übung wurden wir von der Betriebsführung der Firma SPAR zu Backhendl und Getränken eingeladen.

Eingesetzte Kräfte:
FF Maria Saal mit 3 Fahrzeugen und 22 Mann
FF St. Veit/Glan mit 6 Fahrzeugen und 33 Mann

Bericht und Bilder: OBI Gerald Kerschbaumer, FF Maria Saal

Gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Poggersdorf und Grafenstein

Ein sehr spannendes Übungsszenario erwartete die Kameraden/innen der Feuerwehr Poggersdorf am Samstag, den 01.07.2017, bei der Zugsübung. Zur Unterstützung nahmen auch noch 4 Kameraden der Feuerwehr Grafenstein daran teil, da es sich um einen abgestürzten PKW in unwegsamen Gelände handelte und dadurch die Unterstützung durch einen MRAS-Trupp benötigt wurde.

Der erste Einsatzbefehl lautete, es musste das Fahrzeug und deren Insassen zuerst einmal in einem großräumigen Gebiet gefunden werden. Da diese Personen rasch gefunden werden konnten, wurden sie zuerst mit dem Fahrzeug gesichert und medizinisch versorgt. Durch den bereitstehenden MRAS-Trupp (Menschen-Rettung und Absturzsicherung) konnten die Personen rasch über das steile Gelände gerettet werden. Im Anschluss wurde das Fahrzeug durch den SLFA der Feuerwehr Grafenstein vom Hang geborgen.

Ein großes Dankeschön gilt der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Poggersdorf, die sich bereitstellte sich schminken zu lassen und sich als Verletzten zur Verfügung stellten. Weiteres ein Dankeschön der Feuerwehr Grafenstein, die die Feuerwehr Poggersdorf bei dieser sehr aufwendig vorbereiteten Übung, tatkräftig unterstützten.

Text und Bilder: OFM Sandra Träger, FF Poggersdorf

Wasserdienstübung auf der Drau bei Glainach

Am Freitag den 23.06.2017 fand eine Bezirkswasserdienstübung, organisiert von der FF Glainach /Tratten, statt.

Übungsannahme: „Fährenbrand bei der Valentinsfähre, ca. 15 Personen über Bord, davon 2 vermisst“. Es wurde Alarmstufe 2 (FF Glainach-Tratten, FF Unterferlach, FF Ferlach) ausgelöst. Wenige Minuten später wurde der Bezirkswasserdienst Klagenfurt-Land nachalarmiert.

Zuerst wurden durch die Boote des Abschnittes Rosental und dem zweiten Fährboot alle im Wasser treibenden Personen geborgen, ans Ufer gebracht und dem Roten Kreuz übergeben. Als feststand, dass tatsächlich zwei Personen vermisst waren, wurde der Bereich durch die Feuerwehr-Einsatztaucher des Bezirkes Klagenfurt-Land abgesucht. Nach kurzer Zeit wurden die 2 Personen in ca. 5m Tiefe gefunden und geborgen.

Wertvolle Erkenntnisse aus dieser Fließwasserübung (Strömung, geringe Sicht unter Wasser usw.) wurden anschließend in der Schlussbesprechung erörtert Herzlichen Dank an die FF Glainach/Tratten für die Organisation und die anschließende Verpflegung.

Übungsteilnehmer:
FF Glainach/Tratten, FF-Ferlach und Boot, FF- Unterferlach, FF- Feistritz/Ros mit Boot. FF-Kirschentheuer mit Boot, Feuerwehrtaucher des Bezirkes Klagenfurt Land (Ferlach, Maria Rain, Ebenthal und Krumpendorf, Wasserrettung, Österr. Rotes Kreuz, Valentinsfähre Glainach)

Text und Bilder: BM Walter Huber, FF Ferlach

Fahrsicherheitstraining im Abschnitt Grafenstein

Am Sonntag, den 28.05.2017 fand im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Mail das Fahrsicherheitstraining für die Feuerwehren des Abschnittes Grafenstein statt.

Je zwei Kameraden der Feuerwehren Ebenthal (KRFB-A), St.Thomas am Zeiselberg (MZFA), Maria Saal (RLFA 2000), St.Peter-Stegendorf (KLFA), Ottmanach (KLF) Poggersdorf (KRF-S), und Zell-Gurnitz (MZFA) wurden im Rahmen dieses Trainings geschult.

Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Heinz Lackner, sein Stellvertreter HBI Christian Karlbauer und Abschnittsmaschinenmeister BM Gerhard Kozar, gleichzeitig Organisator, waren vor Ort und dankten den Kameraden für Ihre Interesse, sich auch auf diesem Gebiet weiterzubilden.

Text: BI Stefan Krammer, FF St.Thomas am Zeiselberg
Fotos: Text: HBI Christian Karlbauer, FF St.Thomas am Zeiselberg

Hier geht zu den weiteren Fotos in der Dropbox des BFKDO

Florianiübung in Singerberg / Ferlach

Schon seit längerem wurde eine gemeinsame Übung von Seiten der Feuerwehren und der Gemeinde angestrebt. Auf Grund der exponierten Lage der beiden Anwesen am Singerberg galt es bei der Ausarbeitung der Übung auf vieles zu achten. Von den zuständigen Kommandanten unter Übungsleiter OBI Koschat Richard jun. wurde diese Übung über mehrere Wochen geplant.

Übungsannahme war ein Wirtschaftgebäudebrand in Mitten der beiden Höfe. Da bereits der Anfahrtsweg von über 25min über schwieriges Gelände die Kraftfahrer forderte, musste bei der Aufstellung der Fahrzeuge bereits einiges beachtet werden um keine Fluchtwege zu verparken. Auch die engen Hofdurchfahrten waren nur für ein TLF (auf Grund kleinerer Abmessung), und in weiterer Folge für KLF‘s passierbar. Die Zufahrt zum einzigen Wasserbezug, dem Löschteich, war ebenfalls nur für geländegängige Fahrzeuge möglich. Aus diesem Grund wurde eine TS auf das MZF (PickUp) verlanden um diese zum Teich zu transportieren. Insgesamt vier TS versorgten die Tanklöschwagen bzw. den Werfer mit Löschwasser. Gleichzeitig zum allseitigen Außenangriff wurden mit Hilfe von vier ATS-Trupps zwei vermisste Personen im Inneren zweier Nebengebäude gesucht und geborgen.

Nach ca. zwei Stunden konnte die Übung positiv beendet werden. Unter den knapp 70 Feuerwehrleuten befand sich auch Bürgermeister Ingo Appé, um sich selbst ein Bild der schwierigen Lage der Objekte zu machen. Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde und Feuerwehren wird in den nächsten Tagen ein detaillierter Bericht ausgearbeitet um im Ernstfall noch besser gerüstet zu sein.

Die Feuerwehr Kappel an der Drau bedankt sich bei allen Teilnehmern, besonders bei den Fam. Schaschl und Scheriau für die ausgezeichnete Bewirtung nach der Übung.

Übungsteilnehmer:

  • FF Kappel an der Drau
  • FF Kirschentheuer
  • FF Weizelsdorf
  • FF Ferlach
  • FF Ressnig
  • FF Unterbergen
  • Bürgermeister Ingo Appè

Text und Bilder: BM Ing. Stefan Werdinig (FF Kappel an der Drau)

Einsatzübung mit der Österreichischen Rettungshundebrigade am Zeiselberg

Am Samstag, den 29.04.2017 führte die Feuerwehr St. Thomas am Zeiselberg gemeinsam mit der Österreichischen Rettungshundebrigade eine Einsatzübung am Zeiselberg durch.

Gegen 09:00 Uhr wurde eine Lagebesprechung im Rüsthaus durchgeführt. Parallel dazu wurden die 10 Mitglieder unserer Feuerwehrjugend als „Gesuchte“ auf dem Forstweg von der Ortschaft Zeiselberg bis zur Burgruine Zeiselberg im Wald versteckt. Nach der Lagebesprechung und einem gemeinsamen Kennenlernen startete die Übung in der Ortschaft Zeiselberg. Ein kleiner Einsatzstab als „Führungsunterstützung“ wurde im Rüsthaus eingerichtet. Die „Vermissten“ konnten durch die Hunde rasch gefunden werden, die Hundeführer erläuterten die Einsatztaktik und Arbeitsweise. Im Rahmen der Übung konnten zahlreiche Erkenntnisse gewonnen werden, die in den weiteren Übungsbetrieb einfließen werden. Die Übung endete gegen 13:30 Uhr mit einem kleinen gemeinsamen Imbiss.

Text: BI Stefan Krammer (FF St. Thomas am Zeiselberg)
Fotos: OFM Thomas Holzer (FF Krumpendorf)

 

 

Abschnittsübung Grafenstein Teil 1 in Radsberg

Am 21.04.2017 fand im Seniorenwohnheim Ebenthal in Schwarz die Abschnittsübung unteren Teiles des Abschnittes Grafenstein statt.

Übungsannahme war ein Brand im zweiten Obergeschoss des Pflegeheimes mit vier eingeschlossenen Personen. Über Schiebeleitern erfolgte der Einstieg ins Gebäude, die Rettung der Personen erfolgte über das Stiegenhaus. Die Atemschutztrupps wurden von der MRAS-Gruppe des Abschnittes gesichert. Die Feuerwehren Radsberg, Ebenthal, Mieger, Zell-Gurnitz, Poggersdorf und Grafenstein waren bei dieser Übung beteiligt.

Die Übungsbeobachter AFK ABI Heinz Lackner, sein Stellvertreter HBI Christian Karlbauer und der Ortsfeuerwehrkommandant der FF Radsberg, OBI Valentin Oblak, bedankten sich im Anschluss an die Übung bei den 103 Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und gaben Ihr Statement zur Übung ab. Die Abschnittsübung des zweiten Teiles des Abschnittes Grafenstein findet im September statt.

Text und Fotos: HBI Christian Karlbauer und BI Stefan Krammer (FF St.Thomas am Zeiselberg)

Funk- und Atemschutzübung des Abschnittes Wörthersee – Teil 2

Am Mittwoch, 19.4. wurden die FF Töschling, FF Krumpendorf, FF Techelsberg und FF Pritschitz zur Funk- und Atemschutzübung Teil 2 im Abschnitt Wörthersee alarmiert. Übungsannahme war Brand der Diskothek „Fabrik“ in Saag mit mehreren eingeschlossenen Personen.

Mit mehreren Atemschutztrupps wurde der verwinkelte Gebäudekomplex durchsucht und die vermissten Personen konnten geborgen werden. Die Wasserversorgung wurde vom Wörthersee aus über das alte Bachbett unter der Bahntrasse und dem neuen Radweg bereitgestellt.

Übungsleiter und Kommandant der FF Töschling, OBI Wolfgang Wanker lobte: „Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren erfolgte reibungslos. Die Funkdisziplin wurde eingehalten und die Trupps leisteten gute Arbeit- die Wasserversorgung aus dem See sowie die Vermissten Suche erfolgten rasch und problemlos.“

Der Abend wurde bei einem kleinen Imbiss der FF Töschling und interessanten Gesprächen erfolgreich abgeschlossen.

Text & Fotos: OFM Thomas Holzer, FF Krumpendorf

MRAS-Weiterbildung des AFKdo Rosental

Seit dem Jahr 2013 werden im Abschnitt Rosental jeweils im Frühjahr und im Herbst MRAS (MenschenRettung und AbsturzSicherung)-Weiterbildungen organisiert, zu denen sich im Schnitt um die 25 Kameraden zu Vertiefung der im Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule erworbenen Fähigkeiten treffen. Der Fokus der Ausbildung liegt dabei auf der Selbstsicherung sowie dem Materialtransport in Feuerwehreinsatz-Szenarien.

Neben der obligatorischen Auffrischung der Knotenkunde werden dabei die grundlegenden Techniken automatisiert, um Feuerwehrkameraden – aber auch Gerätschaft – sicher an exponierte Einsatzorte zu bringen und so bis zum Eintreffen der Bergrettung Erstmaßnahmen setzen zu können. Am Samstag, den 08.04.2017 wurde, aufgeteilt auf mehrere Gruppen, an 2 Geländekanten im Bereich der Gemeinde Ludmannsdorf trainiert

Unterhalb des Sportplatzes in Edling bietet sich dafür eine Schlucht mit nahezu senkrechtem Gelände, ideal zum passiven Abseilen, wie auch – in der Gegenrichtung – zur Bergung mittels Flaschenzug, an. Nach einer Zwischenbesprechung wurde als zweiter Übungsteil im Ortsteil Moschenitzen, am ebenfalls steil abfallenden Drauufer, geübt. Hier galt es vom Feldweg aus die Einsatzkräfte und Bergegerät – wie Hebekissen und Motorsäge – zu einem simulierten Forstunfallszenario abzuseilen und dann die verunfallte Person eine weitere Seillänge bis zur Wasserkante weiter zu transportieren, wo diese vom Einsatzboot übernommen wurde.

Bei der Übungsbesprechung wurde auch nochmals auf die Richtlinien zur Materialprüfung eingegangen, mit welcher für die Feuerwehren auch hoher administrativer Aufwand einhergeht, die aber wesentlicher Bestandteil in diesem Spezialgebiet der Feuerwehr ist, da am Ende eines jeden Seils sprichwörtlich ein Menschenleben hängt.

Text und Bilder: BI Mag. Martin Florian (FF Kirschentheuer)

 

46 Kameradinnen und Kameraden absolvierten Grundausbildung

Vom 24.03.2017 bis zum 02.04.2017 fand am Areal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes die Grundausbildung für die Kameradinnen und Kameraden des Bezirkes Klagenfurt-Land statt. Neben einen theoretischen Teil lag das Hauptaugenmerk vor allem im Bereich der praktischen Ausbildung.

Es wurde unter anderem der Löschangriff mittels Tragkraftspritze, die Grundlagen beim Einsatz eines Tanklöschfahrzeuges, das Vorgehen bei Verkehrsunfällen und die Verwendung des Feuerwehrfunks geschult und praxisnahe umgesetzt. Ebenfalls im Praxisteil wurde der Umgang mit Feuerlöschern erprobt und geschult.

Den Abschluss des Lehrganges bildete eine Nassübung mit der Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer. Nach einer schriftlichen Erfolgskontrolle und einer praktischen Prüfung konnten alle 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang mit Erfolg beenden. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Gerfried Bürger und Kursleiter BR Josef Matschnig gratulierten den KameradInnen und wünschten viel Erfolg bei den weiteren Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule. Der Dank des Bezirksfeuerwehrkommandos gilt dem Ausbilderteam des Bezirkes und dem Kärntner Landesfeuerwehrverband für die Unterstützung.

Text: BI Stefan Krammer (FF St.Thomas am Zeiselberg)
Bilder: E-BI Michael Habernigg (FF Techelsberg)

Weitere Bilder sind HIER abrufbar: Dropbox-Ordner BFKdo06