Schilfbrand in Wölfnitz (Marktgemeinde Grafenstein)

Am Nachmittag des 12. März 2026 wurden gegen 16:25 Uhr mehrere Feuerwehren zu einem Schilfbrand in der Ortschaft Wölfnitz im Gemeindegebiet Grafenstein alarmiert!

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits große Teile des Schilfbestands in Brand. Aufgrund der vorherrschenden Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus. Umgehend wurde von allen Seiten mit den Löscharbeiten begonnen.
Die Bodenkräfte der Feuerwehr wurden durch einen Hubschrauber der Polizei unterstützt, der mittels Bambi Bucket mehrere Wasserabwürfe durchführen konnte. Das sumpfige Gelände erschwerte die Löscharbeiten erheblich.
Vorsorglich wurde zudem eine im betroffenen Gebiet verlaufende Hochspannungsleitung abgeschaltet, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Insgesamt brannte eine Fläche von rund vier Hektar. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz aller Einsatzkräfte konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden.
Der betroffene Bereich wurde anschließend mit einem weiteren Hubschrauber der Polizei, ausgestattet mit Wärmebildkamera, kontrolliert. Dadurch konnten mögliche Glutnester rasch erkannt werden. Nach Abschluss der Kontrollen konnten die Einsatzkräfte in den Abendstunden wieder einrücken.
In Summe standen rund 85 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Grafenstein
  • FF Poggersdorf
  • FF Völkermarkt
  • FF Zell-Gurnitz
  • FF Unterbergen
  • BFK Stv. Klagenfurt-Land
  • AFK Grafenstein
  • AFK Stv. Grafenstein
  • Flugpolizei mit zwei Hubschraubern
  • Polizei Grafenstein
  • Kärnten Netz GmbH
  • Austrian Power Grid

Bericht: BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

Einsatzreicher Tag für die Feuerwehren des Abschnittes Grafenstein

Am Vormittag des 12. März 2026 wurden gegen 10:30 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Grafenstein, Poggersdorf und  Völkermarkt zu einem LKW-Brand auf die A2 Südautobahn kurz vor der Raststation Völkermarkt alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Auflieger des LKW mit Wasserstoffperoxid beladen war. Der Brand war im Bereich der hinteren Achse des Aufliegers ausgebrochen.

Unter Einsatz mehrerer Atemschutztrupps konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend wurden Kontrollmaßnahmen durchgeführt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Nach rund einer Stunde konnten die eingesetzten Kräfte wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.

Nur etwa eine halbe Stunde später, gegen 12:05 Uhr, erfolgte die nächste Alarmierung zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A2 Südautobahn kurz vor der Abfahrt Klagenfurt-Ost.

Neben den Freiwilligen Feuerwehren Poggersdorf und Grafenstein stand diesmal auch die Freiwillige Feuerwehr Ebenthal im Einsatz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich glücklicherweise heraus, dass entgegen der Erstmeldung keine Person im Fahrzeug eingeklemmt war. Die betroffene Person wurde lediglich leicht verletzt.

Die Feuerwehren stellten den Brandschutz sicher und führten Aufräumarbeiten durch. Dabei wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Nach rund einer halben Stunde konnte auch dieser Einsatz beendet werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.

Am Abend wurden die Feuerwehren Grafenstein, Poggersdorf und Zell-Gurnitz gegen 16:27 Uhr zu einem Wiesenbrand in Grafenstein alarmiert – weitere Informationen folgen.

Bericht: BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: HBI Markus Schwagerle, BFKdo Klagenfurt-Land

Waldbrand in Zeiselberg (Marktgemeinde Magdalensberg)

Am 10. März 2026 wurden um 12:50 Uhr die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg, Pischeldorf, Ottmanach, Timenitz, Poggersdorf und Zell-Gurnitz zu einem beginnenden Waldbrand oberhalb der Ortschaft Zeiselberg alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt der Kameraden zum Rüsthaus in St. Thomas war eine sehr starke Rauchentwicklung oberhalb von Zeiselberg wahrnehmbar, der genaue Einsatzort war aber nicht gleich lokalisierbar. Das erste Fahrzeug der FF St. Thomas übernahm daraufhin die Aufgabe, den genauen Brandort zu lokalisieren, was auch kurze Zeit später gelang. Vom Einsatzleiter wurde aufgrund der Abgelegenheit des Gebietes das TLFA 4000 der FF Grafenstein über die LAWZ nachalarmiert, der Hubschrauber Libelle der Polizei wurde ebenfalls avisiert. Parallel zum Erstangriff des LFAW St. Thomas wurden die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Pischeldorf, Timenitz, Ottmanach und Poggersdorf an die Einsatzstelle nachgezogen.

„Die Tatsache, dass die Rauchentwicklung von der Ortschaft Zeiselberg aus erkannt, die Alarmierungskette so rasch wie möglich in Gang gebracht und die örtlichen Waldbesitzer bei der Lokalisierung behilflich waren, war essenziell für den raschen Löscherfolg“, so Stefan Krammer, Kommandant der FF St. Thomas am Zeiselberg und Einsatzleiter.

Insgesamt war eine Fläche von circa 1500 m² betroffen, um 15:30 Uhr konnte schließlich BRAND AUS gegeben werden.
Die örtlich zuständige FF St. Thomas am Zeiselberg wird um 17 Uhr nochmals ausrücken, um den Einsatzort auf Glutnester zu kontrollieren. Ein Dank allen eingesetzten Feuerwehren und der Polizei für die Zusammenarbeit bei diesem Ereignis.

Bericht: OBI Stefan Krammer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: OBI Stefan Krammer und BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

LKW-Anhängerbrand auf der A2 Süd Autobahn

Am Vormittag des 22. Jänner wurden die Feuerwehren Ebenthal, Grafenstein, Poggersdorf und St. Georgen am Sandhof um 10:25 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der A2 Süd-Autobahn alarmiert. Kurz vor der Unterflurtrasse Haidach war ein LKW-Anhänger in Brand geraten.

Durch das schnelle Handeln des Fahrers wurde die Zugmaschine rechtzeitig vom Anhänger getrennt. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Brand unter schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Für die Dauer der Löscharbeiten war die Richtungsfahrbahn Wien/Graz komplett gesperrt.

Im Einsatz standen vier Feuerwehren sowie die Autobahnpolizei und die ASFINAG.

Im Einsatz standen:

  • FF Ebenthal
  • FF Grafenstein
  • FF Poggersdorf
  • FF St. Georgen am Sandhof
  • Polizei
  • ASFINAG

Bericht und Fotos: FF Poggersdorf

Schwerer Verkehrsunfall auf der L107-Grafensteiner Landesstraße (Marktgemeinde Grafenstein)

Am 11. Dezember 2025 wurden die Feuerwehren Grafenstein und Poggersdorf um 21:27 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L107, Höhe Gumisch, alarmiert!

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen mehrere Bäume geprallt war. Der Fahrer wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr leitete umgehend die technische Rettung ein. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde ein Zugang geschaffen, um die Person aus dem Fahrzeug zu befreien.

Der Schwerverletzte wurde nach der Rettung vom eintreffenden Notarzt erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus transportiert. Das verunfallte Fahrzeug wurde durch ein privates Abschleppunternehmen geborgen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren den Einsatz beenden und wieder einrücken.

 

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Grafenstein
  • FF Poggersdorf
  • Polizei
  • Rettung mit Notarzt

Bericht und Fotos: HBI Mag. Christian Lauer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

Verkehrsunfall auf der L116 bei Lind (Marktgemeinde Grafenstein)

Am Sonntag, dem 10. August 2025, wurden die Freiwillige Feuerwehr Grafenstein und die Freiwillige Feuerwehr Tainach um 04:58 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die L116 – St. Kanzianer Straße im Bereich Lind alarmiert!

Aus bislang unbekannter Ursache kam ein PKW in den frühen Morgenstunden von der Fahrbahn ab und kam im Straßengraben zum Stillstand. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab und führten anschließend die Reinigung der Fahrbahn durch.

Im Einsatz standen:

  • FF Grafenstein
  • FF Tainach

Bericht und Fotos: FM Raphael Schenker, FF Grafenstein

Technischer Einsatz in Replach (Marktgemeinde Grafenstein)

Am 5. August 2025, gegen 13:36 Uhr, kam es in Replach zu einem technischen Einsatz. Ein führerloser Transporter geriet aus bislang ungeklärter Ursache über einen Abhang und kollidierte mit einem Wohnhaus. Die FF Grafenstein wurde alarmiert.

Im Zuge des Unfalls wurden der Grundstückszaun, Teile der Einfahrt sowie der Eingangsbereich des Gebäudes erheblich beschädigt. Die Unfallstelle wurde abgesichert und es wurde kontrolliert, ob Betriebsmittel ausfließen. Die Bergung des Fahrzeugs erfolgte durch ein privates Abschleppunternehmen.

Im Einsatz standen:
FF Grafenstein
Polizei
Abschleppunternehmen

Bericht und Fotos: FM Raphael Schenker, FF Grafenstein

Brandeinsatz nach Blitzschlag in Saager (Marktgemeinde Grafenstein)

Am 23.07.2025 kam es infolge eines Blitzschlags zu einem kleinflächigen Brand in einem bewaldeten Gebiet nahe Saager. Die Freiwillige Feuerwehr Grafenstein wurde um 16:57 Uhr alarmiert und rückte zu Nachlöscharbeiten im steilen Gelände aus.

Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.

 

Am 25.07.2025 musste die FF Grafenstein erneut gegen 10:24 Uhr zu Nachlöscharbeiten nach einem Blitzschlag ausrücken.

Nach rund einer Stunde konnten alle Glutnester abgelöscht werden.

Bericht und Fotos: FM Raphael Schenker, FF Grafenstein

Kilometer lange Ölspur auf der Packer Straße

Am Morgen des 2. Juni 2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Grafenstein um 07:49 Uhr zu einem technischen Einsatz auf die B70 alarmiert. Grund für die Alarmierung war eine ausgedehnte Ölspur zwischen Haidach und der Gurkerbrücke.

Ein landwirtschaftliches Fahrzeug hatte aufgrund eines geplatzten Hydraulikschlauchs über eine Strecke von etwa 1,5 Kilometern Öl verloren. Der Fahrer bemerkte den Defekt erst nach einer längeren Fahrstrecke, wodurch sich das ausgelaufene Öl großflächig auf der Fahrbahn verteilte.

Die Feuerwehr Grafenstein sicherte umgehend den betroffenen Straßenabschnitt ab und arbeitete in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Straßenmeisterei an der fachgerechten Bindung des ausgelaufenen Hydrauliköls. Der Einsatz erstreckte sich über die gesamte Länge der Verunreinigung, um eine sichere Weiterfahrt für den Verkehr zu gewährleisten und Umweltgefährdungen zu verhindern.

Bericht und Fotos: FM Raphael Schenker, FF Grafenstein

Forstunfall am Skarbin (Marktgemeinde Grafenstein)

Am 4. April 2025 wurde die FF Grafenstein 14:33 Uhr zu einem Forstunfall im unwegsamen Gelände auf den Skarbin, Marktgemeinde Grafenstein, alarmiert!

Ein Forstarbeiter hatte sich schwer am Oberschenkel verletzt. Er befand sich rund 100 Höhenmeter oberhalb eines Güterweges im sehr steilen Gelände. Die Kameraden der FF Grafenstein waren als Erstes vor Ort und haben Erste Hilfe geleistet. In weiterer Folge wurde in Abstimmung mit dem Piloten des C11 – Rettungshubschraubers, eine Schneise mit rund 15 mal 15 Metern geschlägert, um den Abtransport mittels Hubschrauber vorzubereiten.

In Zusammenarbeit mit der Besatzung des C11, weiteren Einsatzkräften des Roten Kreuzes sowie der Bergrettung Klagenfurt wurde der Verletzte zu einem Aufnahmeplatz transportiert und mittels flexibler Seilbergung mit dem Hubschrauber ausgeflogen.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Grafenstein
  • ÖAMTC Rettungshubschrauber Christophorus 11
  • Rotes Kreuz
  • Bergrettung Klagenfurt

Bericht: Mag. Christian Lauer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt Land
Fotos: FF Grafenstein