LKW-Bergung in Sankt Johann im Rosental (Marktgemeinde Feistritz im Rosental)

Nur kurze Zeit nach dem „Brand aus“ beim Dachstuhlbrand in St. Johann im Rosental wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ferlach und der Freiwilligen Feuerwehr Feistritz im Rosental zu einem technischen Einsatz nach St. Johann im Rosental alarmiert.

Aufgrund der Straßensperre – durch den Brandeinsatz in St. Johann – auf der B85 wurde ein Sattelzug irrtümlich über eine schmale Gemeindestraße umgeleitet. Beim Versuch, den engen Kreuzungsbereich nach einer kleinen Brücke zu passieren, geriet der Tieflader mit mehreren Rädern ins Bankett und blieb aufgrund seiner Überlänge stecken.

Mittels der Seilwinden des SRF-K der FF Ferlach sowie des TLFA 2000 der FF Feistritz im Rosental konnte der festgefahrene Sattelzug kontrolliert wieder auf die Fahrbahn gezogen werden. Nach erfolgreicher Bergung konnte der Schwertransport seine Fahrt fortsetzen und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

m Einsatz standen:

  • FF Feistritz im Rosental
  • FF Ferlach
  • Polizei

Bericht: BM Thomas Holzer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

 

Dachstuhlbrand in Sankt Johann im Rosental (Marktgemeinde Feistritz im Rosental)

Zu einem Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus in St. Johann im Rosental wurden am 30.06.2026 gegen 13:32 Uhr insgesamt 15 Feuerwehren alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachbereich des Gebäudes, weshalb umgehend ein umfassender Außenangriff unter schwerem Atemschutz eingeleitet wurde.

Mehrere Atemschutztrupps standen im Einsatz, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern und die Brandherde gezielt zu bekämpfen. Die Löschwasserversorgung erfolgte sowohl über das örtliche Hydrantennetz als auch über mehrere Löschleitungen vom Badeteich St. Johann, wodurch eine ausreichende Wasserversorgung für die umfangreichen Löscharbeiten sichergestellt werden konnte.

Mittels der Teleskopmastbühne TM32 der Freiwilligen Feuerwehr Ferlach und der Drehleiter DLK der Freiwilligen Feuerwehr Viktring-Stein/Neudorf wurde die Dachhaut gezielt geöffnet, um versteckte Glutnester im Dachstuhl freizulegen. Durch die geschaffenen Öffnungen konnten gezielte Löschmaßnahmen durchgeführt und der Brand sukzessiv unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund des umfangreichen Einsatzgeschehens musste die B85 im Bereich der Einsatzstelle für den LKW- und Busverkehr zeitweise gesperrt werden.

Die Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte auch körperlich vor enorme Herausforderungen. Bei Umgebungstemperaturen von über 30 Grad Celsius verlangt der Einsatz den Feuerwehrmitgliedern – insbesondere den unter schwerem Atemschutz eingesetzten Trupps – alles ab. Regelmäßige Ablösungen und eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung sind daher essenziell, um die schweißtreibenden Arbeiten sicher durchführen zu können.

Dank des raschen und koordinierten Zusammenwirkens aller eingesetzten Kräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Um 18:00 Uhr konnten endlich alle Löscharbeiten eingestellt werden und „Brand aus“ gegeben werden.

Im Einsatz standen:

  • FF Feistritz im Rosental
  • FF Ferlach
  • FF Göltschach
  • FF Hundsdorf
  • FF Kappel an der Drau
  • FF Kirschentheuer
  • FF Ludmannsdorf
  • FF Maria Rain
  • FF Ressnig
  • FF St.​Johann im Rosental
  • FF Suetschach
  • FF Unterbergen
  • FF Viktring-Stein/​Neudorf
  • FF Weizelsdorf
  • FF Wellersdorf
  • Polizei
  • Rotes Kreuz

Bericht: BM Thomas Holzer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

Unwettereinsätze im Bezirk Klagenfurt Land 20.06.2026

Ein kräftiges Gewitter am 20. Juni 2026 führte zu zahlreichen Einsätzen im Bezirk Klagenfurt Land. Die meisten Einsätze gab es im Abschnitt Rosental, aber auch im Abschnitt Wörthersee galt es mehrere Einsätze abzuarbeiten.

Am schwersten betroffen war die Gemeinde Ludmannsdorf, dort allein galt es rund 25 Einsätze abzuarbeiten. Unter anderem mehrere Hangrutsche und Überschwemmungen, aber auch zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden. Ein PKW sank auf dem aufgeweichten Bankett ein und konnte nicht mehr weiterfahren.

Im Bezirk standen unter anderem die Feuerwehren Feistritz im Rosental, Ferlach, Keutschach am See, Köttmannsdorf, Krumpendorf, Ludmannsdorf, Maria Rain, Suetschach, Techelsberg und Wellersdorf im Einsatz!

Bericht: BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt Land
Fotos: BR Felix Filipic, BFKdo Klagenfurt Land

Schwerer Verkehrsunfall auf der A2 Süd Autobahn

Am 20.06.2026 wurden die Feuerwehren Grafenstein, Poggersdorf und Ebenthal gegen 11:16 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zunächst gemeldeter eingeklemmter Person auf der A2 alarmiert.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich rasch heraus, dass es sich um eine Massenkarambolage mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen handelte.

Insgesamt wurden bei dem Unfall sieben Personen verletzt, teilweise schwer. Die Verletzten wurden nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort unter anderem mittels Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Feuerwehren führten die Absicherung der Unfallstelle durch, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten und stellten den Brandschutz sicher. Zudem wurden auslaufende Betriebsmittel gebunden.

Eingesetzte Kräfte:
FF Grafenstein
FF Poggersdorf
FF Ebenthal
Polizei
Rettung
ÖAMTC Rettungshubschrauber

Bericht und Fotos: HBI Christian Lauer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

Dachstuhlbrand in St. Thomas (Marktgemeinde Magdalensberg)

Am Dienstag, dem 16.06.2026 wurden gegen 13:49 Uhr die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg, Pischeldorf, Ottmanach und Timenitz und die Drehleiter der BF Klagenfurt zu einem Dachstuhlbrand in den Ortsbereich St. Thomas in der Marktgemeinde Magdalensberg alarmiert!

Am Einsatzort angekommen wurde festgestellt, dass es sich um ein Haus in Passiv-Bauweise handelt, dichter Rauch drang aus dem Dachstuhl. In der Erstphase konnte mit der Vornahme eines Außenangriffes die Hitze entnommen werden. Aufgrund der Bauweise war keine Zugangsmöglichkeit in den Dachstuhl möglich, die am Dach angebrachte Photovoltaikanlage erschwerte die Löschmaßnahmen. Mittels Drehleiter der BF Klagenfurt wurde der Zugang zum Dachstuhl und auf das Dach erleichtert. Mit mehreren eingesetzten Wärmebildkameras konnte der Brandherd unter der Dachhaut lokalisiert werden. Mittels einer Rettungssäge wurde die Dachhaut geöffnet und der Brand gelöscht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Arbeiten nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden, die FF Poggersdorf wurde zur Unterstützung mit weiteren Atemschutzträgern nachalarmiert. Aufgrund des raschen Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte der Brand rasch eingedämmt und somit weiterer Sachschaden verhindert werden.

Das Gebäude wurde mittels Überdruckbelüftung rauch- und geruchsfrei gemacht, sodass die Bewohnbarkeit des Gebäudes gegeben ist. Die eingesetzten Feuerwehren waren mit rund 40 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz, BGM LT-Präs. Andi Scherwitzl, AFK ABI Gerald Kerschbaumer und First Responder DI Mathias Obereder machten sich ein Bild der Lage. Die Polizeiinspektion Grafenstein führte die polizeilichen Ermittlungen durch, die Brandverhütungsstelle des KLFV war mit der Ursachenermittlung betraut.

Eingesetzte Kräfte

FF Ottmanach
FF Pischeldorf
FF Poggersdorf
FF St. Thomas am Zeiselberg
FF Timenitz
BF Klagenfurt
Polizei
First Responder
Bürgermeister
Brandverhütungsstelle des KLFV

Bericht: OBI Stefan Krammer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: OBI Stefan Krammer und BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land und FF St. Thomas a. Z.

Wohnhausbrand in Pörtschach am Wörthersee (Gemeinde Pörtschach am Wörthersee)

Am 31. Mai 2026 wurden gegen 14:02 Uhr mehrere Feuerwehren zu einem Wohnhausbrand in Pörtschach alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass Speisen am Herd in Brand geraten waren und bereits eine starke Rauchentwicklung verursacht hatten.

Der Hauseigentümer hatte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren versucht, den Brand selbst zu bekämpfen. Durch das rasche Handeln der Einsatzkräfte konnte umgehend ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung ins Gebäude vordringen. Unter schwerem Atemschutz wurde das Feuer mittels eines Löschrohrs rasch unter Kontrolle gebracht und schließlich abgelöscht.

Parallel zur Brandbekämpfung wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt sowie das betroffene Objekt auf weitere Glutnester kontrolliert. Dank der schnellen und hervorragend abgestimmten Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert und ein erneutes Aufflammen ausgeschlossen werden.

Bei dem Einsatz wurde eine Person unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz weiter betreut.

Nach Abschluss der Löscharbeiten und umfangreichen Kontrollmaßnahmen konnte schließlich „Brand Aus“ gegeben werden. Anschließend wurden die eingesetzten Kräfte aus dem Einsatz entlassen.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Krumpendorf
  • FF Pörtschach am Wörthersee
  • FF Pritschitz
  • FF Techelsberg
  • FF Töschling
  • FF Velden am Wörthersee
  • Polizei
  • Rotes Kreuz

Bericht und Fotos: BM Johannes Gratzer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land

Dachstuhlbrand in Leisbach (Gemeinde Keutschach am See)

Am 22. Mai 2026 wurden die Feuerwehren Keutschach, Reifnitz, Techelweg und Viktring-Stein/Neudorf sowie die Berufsfeuerwehr Klagenfurt um 12:29 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Ortschaft Leisbach im Gemeindegebiet Keutschach am See alarmiert.

Die Rauchsäule war bereits auf der Anfahrt von weitem sichtbar. Die Brandbekämpfung erfolgte über mehrere Angriffsleitungen sowie über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.  Da sich das Feuer rasch auf weitere Bereiche des Gebäudes ausbreitete, war ein umfassender Innenangriff unter Atemschutz zunächst nur eingeschränkt möglich.

Durch den gezielten Außenangriff konnte der Brand eingedämmt werden. Gleichzeitig erkundeten Atemschutztrupps die unteren Räumlichkeiten des Wohnhauses und verhinderten im Innenangriff eine weitere Ausbreitung des Feuers.

Alle Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befanden, konnten das Wohnhaus glücklicherweise selbstständig verlassen.

Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv. BR Felix Filipic sowie der Bereitschaftsoffizier der Berufsfeuerwehr Klagenfurt standen ebenfalls im Einsatz. Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.

Die Nachlöscharbeiten waren am Nachmittag noch im Gange.

Eingesetzte Kräfte

FF Keutschach
FF Reifnitz
FF Techelweg
FF Viktring-Stein/Neudorf
BF Klagenfurt
Rotes Kreuz
Polizei

Bericht: BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land und Gabi Lelja, FF Keutschach
Fotos: BR Felix Filipic, BFKdo Klagenfurt-Land und Gabi Lelja, FF Keutschach

FKAT Bereitschaft III Einsatz im Lesachtal

Am Donnerstag, dem 23. April, wurden die örtlichen Feuerwehren im Lesachtal in den späten Nachtstunden zu einem Waldbrand in der Ortschaft Promeggen alarmiert. Aufgrund der Trockenheit und den ungünstigen Windverhältnissen breitete sich der Waldbrand auf eine Fläche von circa 110 Hektar aus. Neben mehreren Polizei- und Bundesheerhubschraubern zur Luftbrandbekämpfung standen jeden Tag mehrere hundert Feuerwehrleute der örtlichen Feuerwehren im Einsatz. Um diese zu entlasten, standen seit Sonntag abwechselnd die FKAT-Bereitschaften aus ganz Kärnten im Einsatz.

FKAT-Einsatz am 28.04.2026

Am 28. April 2025 formierte sich die FKAT-Bereitschaft III, bestehend aus 23 Fahrzeugen und 106 Kameradinnen und Kameraden aus den Bezirken Klagenfurt-Land und Klagenfurt-Stadt am Areal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes.

Im MOT-Marsch setzte sich der Zug gegen 5:30 Uhr in die Gemeinde Lesachtal ab. Nach rund zweidreiviertel Stunden Fahrzeit traf die FKAT-Bereitschaft im Einsatzraum ein. Nach einer kurzen Lageunterweisung und Einteilung wurde unmittelbar mit den Nachlöscharbeiten begonnen.

Das Einsatzgebiet stellte die Kräfte vor besondere Herausforderungen: Das Gelände ist äußerst steil und nur schwer zugänglich, weshalb mehrere MRAS-Trupps eingesetzt wurden, um ein sicheres Arbeiten in exponierten Lagen zu gewährleisten. Parallel dazu waren umfangreiche Holzarbeiten erforderlich, um Glutnester freizulegen und eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Ein Großteil der Tätigkeiten musste in mühevoller Handarbeit durchgeführt werden. Mit Hauen und Löschrucksäcken arbeiteten sich die Einsatzkräfte Schritt für Schritt durch das Gelände, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Am Nachmittag setzte anhaltender Regen ein, der die Bedingungen zusätzlich erschwerte und den Einsatz körperlich noch fordernder machte. Trotzdem zeigten alle eingesetzten Kräfte eine hohe Motivation und großen Durchhaltewillen, wodurch die Arbeiten ohne Unterbrechung fortgesetzt werden konnten, um das gesetzte Einsatzziel zu erreichen.

Der koordinierte und engagierte Einsatz sämtlicher Kräfte führte letztendlich zu einer nachhaltigen Eindämmung der Glutnester. Das Einsatzziel wurde erreicht und die örtlichen Einsatzkräfte konnten spürbar entlastet werden.

Bericht: BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt Land
Bilder: Feuerwehren FKAT Bereitschaft III

Wohnhausbrand in Rauth (Gemeinde Keutschach am See)

Am 19. April 2026 wurden gegen 11:33 Uhr mehrere Feuerwehren zu einem gemeldeten Heckenbrand in der Ortschaft Rauth im Gemeindegebiet Keutschach am See alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich rasch heraus, dass ein Nebengebäude bereits in Vollbrand stand.

Umgehend wurde mit einem Innen- sowie Außenangriff unter Einsatz der Tanklöschfahrzeuge begonnen, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung trafen in weiterer Folge zusätzliche Tanklöschfahrzeuge ein. Parallel dazu wurde eine Zubringerleitung vom Hochbehälter Rauth aufgebaut. Hierfür kamen mehrere Mehrzweck- und Kleinlöschfahrzeuge zum Einsatz, welche eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung verlegten.

Die Löscharbeiten wurden zusätzlich durch die Drehleiter der Feuerwehr Viktring unterstützt, wodurch gezielte Löschmaßnahmen von oben durchgeführt werden konnten.

Durch das rasche und koordinierte Eingreifen aller eingesetzten Kräfte konnte der Brand gegen 13:00 Uhr unter Kontrolle gebracht und schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Im Anschluss wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt sowie Sicherungsmaßnahmen gesetzt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Der Einsatz konnte noch vor dem Einsetzen von Starkwind und Regen erfolgreich abgeschlossen werden.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Keutschach
  • FF Reifnitz
  • FF Schiefling/See
  • FF Techelweg
  • FF Viktring-Stein/Neudorf
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Bericht und Fotos: FF Keutschach

Mehrere Brandeinsätze in Magdalensberg am Ostermontag

Am Ostermontag, dem 06.04.2026, kam es regelrecht zu einer Einsatzserie in der Marktgemeinde Magdalensberg. Um 11:27 Uhr wurden die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg und Timenitz zu einem Kleinbrand in der Ortschaft Farchern alarmiert.

Am Einsatzort angekommen wurde festgestellt, dass es sich um einen Vegetationsbrand im Bereich eines bewachsenen Erdhaufens handelte. Der Brand konnte rasch eingedämmt werden, die Feuerwehren konnten nach rund einer halben Stunde wieder abrücken. Um 18:18 Uhr wurden die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg und Timenitz erneut zu einem Vegetationsbrand im Bereich der Unterflurtrasse Farchern-Ost alarmiert. Das brennende Gestrüpp konnte auch hier rasch abgelöscht und ein Ausbreiten des Brandes konnte verhindert werden.

Kritisch wurde es gegen 21:03 Uhr, als von vorbeifahrenden Passanten zufällig ein Feuerschein in einem Waldstück im Bereich des Gewerbegebietes Reigersdorf wahrgenommen wurde. Die Feuerwehren St. Thomas am Zeiselberg, Timenitz, Ottmanach, Pischeldorf und Zell-Gurnitz wurden alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren St. Thomas und Timenitz stand eine Fläche von ca. 100 m² in Brand, das Feuer fraß sich aufgrund der Trockenheit immer weiter in den Wald vor. Auch dieser Brand konnte rasch eingedämmt und eine Ausbreitung im Wald verhindert werden.

In allen drei Fällen wird seitens der Polizei ermittelt. Aufgrund des raschen Eingreifens der alarmierten Feuerwehren konnte an allen Einsatzorten ein Ausbreiten verhindert werden. Im Einsatz standen neben den alarmierten Feuerwehren die Streifen der Polizeiinspektionen Grafenstein und Ebenthal, der Hubschrauber Libelle FLIR und der Bürgermeister der Marktgemeinde Magdalensberg LtPräs. Andi Scherwitzl.

Bericht: OBI Stefan Krammer, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Fotos: OBI Stefan Krammer und BI Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land