Mitglieder der MRAS-Trupps des Abschnittes Grafenstein übten auf der Burgruine Gurnitz den Ernstfall

Am 29.06.2019 fanden sich zahlreiche Kameraden des Abschnittes Grafenstein zur Abschnitts-MRAS-Übung in Gurnitz ein.

Unter der Übungsleitung von BI Christian Damej begaben sich die Trupps zur nahegelegenen Burgruine. Erst vor Kurzem mussten die Kameraden der FF Gurnitz zu einem Brandeinsatz auf die Burgruine ausrücken. Damals stellte das Gelände eine große Herausforderung dar, da es keinen gesicherten Weg auf die Ruine gibt.

Bei der Übung wurde angenommen, dass sich eine Person auf der Ruine so schwer verletzt hat, dass diese nicht mehr selbstständig absteigen konnte.

Übungsziele:

  • Auffrischung der Rettungsmöglichkeiten
  • Aufbau eines Seilgeländers zur Ruine
  • gesicherter Vorstieg
  • aktives Abseilen
  • passives Abseilen
  • Abseilen einer Person mittels Korbschleiftrage
  • Aufbau eines Express-Flaschenzuges

Die nächste MRAS Abschnittsübung des Abschnittes Grafenstein findet am 07.09.2019 statt.

Bericht und Fotos: LM Mag. Christian Lauer, ÖA-Team BFKDO Klagenfurt Land

Verkehrsunfall auf der Rosental Straße (B85) in Suetschach

Aus bisher ungeklärter Ursache kam heute ein PKW auf der Rosental Straße (B85) zwischen Suetschach und Maria-Elend von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Wald. Um 15:09 Uhr wurden die Feuerwehren Suetschach und Feistritz im Rosental zu diesem Ereignis alarmiert.

Die Insassen konnten sich vermutlich mit Hilfe von anderen Verkehrsteilnehmern aus dem Fahrzeug befreien. Die Aufgabe der alarmierten Feuerwehren Feistritz im Rosental und Suetschach bestand darin, das Fahrzeug zu bergen um Gefahren für die Umwelt durch eventuell auslaufende Betriebsmittel zu verhindern. Ebenfalls im Einsatz stand das Rote Kreuz mit einem Fahrzeug und die Polizei mit 2 Streifen. Den Abtransport des Wracks übernahm ein privates Abschleppunternehmen. Nach einer stunde konnten die Feuerwehren wieder einrücken.

Im Einsatz standen:
FF Feistritz im Rosental mit TLFA 2000, LFA-B und MZFA
FF Suetschach mit KLF
Polizei
Rotes Kreuz
Abschleppunternehmen

Text: BI Ing. Günter Ogris, FF Feistritz im Rosental
Bilder: BI Ing. Günter Ogris, FF Feistritz im Rosental und FF Suetschach (Facebook)

Zahlreiche Unwettereinsätze hielten die FF Grafenstein in Atem

Die FF Grafenstein wurde am 23.06.2019 gegen 06:30 zu einem Einfamilienhaus in Grafenstein alarmiert.

Wasser war in einen Keller eingedrungen. Das Wasser wurde mit 3 Pumpen aus dem Keller gepumpt. Gleichzeitig musste Oberflächenwasser aus dem Einfahrtsbereich abgepumpt werden, um ein weiteres Eindringen zu verhindern.
Nachdem der Einsatz abgearbeitet wurde, wurden die Einsatzkräfte wieder nach Althofen alarmiert. Die Unterführung wurde ein weiteres Mal verschlammt. Die Fahrbahn musste gereinigt werden.
Kurz darauf wurde die FF Grafenstein wieder nach Froschendorf alarmiert. Es ist wieder zu einer Verschlammung einer Einfahrt eines Einfamilienhauses gekommen. Die Schlammmassen wurden beseitigt und die Einfahrt gereinigt. In weiterer Folge wurde unter Rücksprache mit der Gemeinde ein Hochwasserschutz errichtet, um einen weiteren Schadenfall abzuwenden. Die Kameraden konnten gegen 14:00 Uhr wieder einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
SLFA mit 8 Mann
KRF-Öl inklusive KAT Anhänger mit 5 Mann
RLFA mit 5 Mann

Bericht und Fotos: LM Mag. Christian Lauer, ÖA-Team BFKDO Klagenfurt Land

Fahrzeugbergung in Auen, Gemeinde Schiefling am Wörthersee

Am 22.06.2019 wurde die FF Schiefling am See zu einer PKW-Bergung nach Auen alarmiert. Ein PKW Lenker vertraute auf sein Navi und fuhr auf einen Rad- bzw. Wanderweg.

Als der Weg immer enger wurde, rutschte der PKW ein wenig ab und saß mit der Vorderachse am Bankett auf. Die Feuerwehr hob den PKW mittels Hebekissen an und hob es auf den Weg zurück. Anschließend konnte der Lenker seine Fahrt weiter fortsetzen. Im Einsatz stand die FF Schiefling am See mit RLFA 2000, KLF und 13 Mann.

Text und Bilder: HFM Marc Wuzella, FF Schiefling am See

Unwettereinsätze im Abschnitt Grafenstein

Am 19.06.2019 zog eine Unwetterfront von Oberkärnten in Richtung Unterkärnten. Dabei kam es im Bereich des Glantales, des Zollfeldes und des östlichen Klagenfurter Beckens zu mehreren Überschwemmungen.

Im Bezirk Klagenfurt-Land wurde die FF Maria Saal gegen 17:23 Uhr zu mehreren Überschwemmungen alarmiert. Da immer mehr Einsätze hinzu kamen, wurden die Feuerwehren St.Peter-Stegendorf und St.Michael am Zollfeld nach alarmiert. Die Einsatzschwerpunkte lagen in Arndorf, Kading, Zell, Winklern und Möderndorf. Weiters wurde die FF St. Thomas am Zeiselberg um 17:40 Uhr zur Unterstützung nach alarmiert. Kurz nach dieser Zeit gingen die ersten Notrufe aus der Marktgemeinde Magdalensberg ein. Die Feuerwehren Pischeldorf und Ottmanach bekamen mehrere Einsatzorte zugewiesen. Weiters wurden auch die Feuerwehren Poggersdorf und Grafenstein zu mehreren Überschwemmungen in ihren Pflichtbereichen alarmiert. Neben den Unwettereinsätzen wurde die FF Krumpendorf zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person auf die Kärntner Straße (B83) im Ortsgebiet von Krumpendorf alarmiert.

Insgesamt wurden durch die Feuerwehren der Gemeinden Maria Saal, Magdalensberg, Grafenstein, Poggersdorf und Krumpendorf 32 Einsatzstellen abgearbeitet. Die letzten Feuerwehren konnten gegen 20.15 Uhr einrücken. Überschwemmungen von Verkehrswegen, Kellern und Parkplätzen, sowie Murenabgänge und umgestürzte Bäume waren zu bewältigen. In der LAWZ Kärnten waren bis 20 Uhr ca. 70 Einsatzstellen aufgrund des Starkregens zu verzeichnen.

Im Einsatz standen:
FF Maria Saal mit RLFA 2000, KLFA und MTF
FF St.Michael am Zollfeld mit TLFA 1300 und KLFA
FF St.Peter-Stegendorf mit KLFA
FF St.Thomas am Zeiselberg mit LFA-W und MZFA
FF Ottmanach mit TLFa 1300, BKLFA und MTFA
FF Pischeldorf mit TLFA 2000 und KLF
FF Grafenstein mit RLFA 2000, SLFA, KRF-ÖL
FF Poggersdorf mit RLFA 2000, LF und KRF-S
AFK Stv. HBI Gerald Kerschbaumer und AFK ABI Christian Karlbauer
BFK-Stv. BR Josef Matschnig

Text: BI Ing. Stefan Krammer (ÖA-Team Klagenfurt-Land)
Bilder: eingesetzte Feuerwehren

Übergabe der Hochwasserpakete in der Marktgemeinde Magdalensberg

Am Montag, 17. Juni 2019 wurden beim Marktgemeindeamt Magdalensberg Einsatzgeräte für den Katastrophenhilfsdienst, unter Beisein von Herrn Bürgermeister LAbg. Andreas Scherwitzl und Herrn Vizebürgermeister Albert Klemen, an die Freiwilligen Feuerwehren Ottmanach, Pischeldorf, St. Thomas am Zeiselberg und Timenitz übergeben.

Um am neuesten Stand der Technik zu bleiben und altersbedingten Ausfällen entgegenzuwirken, entschied man sich, nach diversen Produktvorführungen, für Tauchpumpen, Kellerentwässerungspumpen und Schmutzwasserpumpen. Nach der Übergabe erfolgen noch detaillierte Einschulungen und ab sofort stehen die Gerätschaften für den Einsatz zur Verfügung. Der Kaufpreis wurde von der Marktgemeinde Magdalensberg finanziert, die damit den Feuerwehren die notwendigen Mittel zur zeitgemäßen, modernen und sicheren Gefahrenabwehr zur Verfügung stellt.

Ein großes Dankeschön gilt der Marktgemeinde Magdalensberg für die Anschaffung und dem Landesfeuerwehrverband Kärnten für die entsprechenden Fördermittel.

Text: GFK OBI Gottfried Duller, FF Pischeldorf
Bilder: FM Florian Scherwitzl, ÖA-Team BFKDO Klagenfurt-Land

Tierrettung in Auen, Gemeinde Schiefling am Wörthersee

Am 17.06.2019 wurde die FF Schiefling am See kurz nach 19 Uhr zu einer Tierrettung in den Ortsteil Auen alarmiert.

Passanten bemerkten mehrere Entenküken in einem Regenwasserkanal am Straßenrand und verständigten die Feuerwehr. Die Kameraden konnten die 12 Küken rasch befreien und zu Ihrer Mutter in die Freiheit entlassen. Im Einsatz stand die FF Schiefling mit zwei Fahrzeugen und 12 Mann.

Text und Bilder: V Thomas Maier, FF Schiefling am See

Wasserrohrbruch in Auen, Gemeinde Schiefling am Wörthersee

Am 13.06.2019 wurde die FF Schiefling am See zu einem Wasserrohrbruch in den Ortsteil Auen alarmiert. Am Einsatzort angekommen musste man feststellen, dass das Wasser fast einen Meter hoch im Keller steht.

Die Pumparbeiten wurden einerseits mit Elektrotauchpumpen und andererseits mit der Tragkraftspritze durchgeführt. Vom Hausbesitzer konnte aufgrund einer elektronischen Wasseruhr die Ausflussmenge mit 58 Kubikmeter eruiert werden. Im Zuge der Arbeiten wurde festgestellt, dass sich auch Öl am Wasser befindet. Darauf hin wurde die FF Velden am Wörthersee mit dem Gefährliche Stoffe-Fahrzeug (GSF) angefordert. Im Heizraum wurde ein defekter Ölschlauch vorgefunden. Nachdem der Ölausfluss bemerkt wurde, wurden die Pumparbeiten eingestellt und eine Fachfirma mit einem Ölsaugfahrzeug hinzugezogen. Die restliche Wassermenge im Keller wurde in weiterer Folge von dieser Fachfirma abgesaugt und fachgerecht entsorgt.

Im einsatz standen:
FF Schiefling am See mit RLFA 2000 und KLF
FF Velden am Wörthersee mit GSF und TLFA 4000
Polizei
Fachfirma Hufnagel aus Wernberg

Text und Bilder: V Thomas Maier und HFM Marc Wuzella, FF Schiefling am See

Heizölaustritt in Wutschein bei Maria Saal

Am Donnerstag den 13.06.2019 wurde um 08.05 Uhr die Feuerwehr Maria Saal mit dem Einsatzstichwort „T1 Schadstoffaustritt klein“ alarmiert.

Im Bereich eines Betriebsgeländes in Wutschein waren aufgrund eines technischen Defektes beim Umpumpen von einem LKW ca. 100 Liter Heizöl ausgeflossen. Als der Fahrer den Schaden bemerkte, alarmierte er umgehend die Einsatzkräfte. Als Erstmaßnahme wurde seitens der Feuerwehr Maria Saal das restliche Heizöl aufgefangen, das ausgelaufene Heizöl mittels Bindemittel gebunden und somit eine weitere Ausbreitung verhindert. Da der Einsatzort im Nahbereich der Wasserversorgungsanlage Maria Saal lag, wurden vom Einsatzleiter die Landeschemikerin und die Behörden angefordert. Nach Abklärung der weiteren Schritte durch die Behörden, wurde mittels Bagger das kontaminierte Erdreich abgetragen und von einer Fachfirma ordnungsgemäß entsorgt. Für die Umwelt und die Wasserversorgungsanlage bestand keine Gefahr mehr. Nach ca. vier Stunden konnten die Kameraden wieder einrücken.

Im Einsatz standen:
FF Maria Saal mit RLFA 2000 und 7 Mann
Polizei Maria Saal
Landeschemikerin
Wasserrechtsbehörde,
privates Entsorgungsunternehmen

Text und Bilder: HBI Gerald Kerschbaumer, FF Maria Saal

Bahndammbrand Höhe Spar Zentrallager Maria Saal

Am Mittwoch den 12.06.2019 wurde um 17.05 Uhr die Feuerwehr Maria Saal mit dem Einsatzstichwort „B2 Bahndammbrand klein“ alarmiert.

Im Bereich des Spar Zentrallagers waren ca. 20m² Böschung und Gestrüpp in Brand geraten. Der Brand wurde mit einem HD – Rohr rasch gelöscht. Nach ca. einer Stunde konnten die Kameraden wieder einrücken.

Im Einsatz standen:

FF Maria Saal mit zwei Fahrzeugen und 14 Mann
Polizei Maria Saal

Bericht und Fotos: HBI Gerald Kerschbaumer, FF Maria Saal